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Maharishi-Effekt, soziale Gesundheit, Weltfrieden
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Disclaimer: Informationen auf dieser Website dienen ausschließlich dem Erziehungs- und Bildungszweck und nicht der Diagnose, Behandlung, Heilung, Linderung oder Vorbeugung einer Krankheit. Für diese Fälle wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Wissenschaftliche Abbildungen nach Vorlagen und mit Genehmigung der Maharishi Veda GmbH (www.meditation.de)

D. Auswirkungen auf die Gesundheit

durch die Ausübung der Transzendentalen Meditation
und des TM-Sidhi-Programms siehe auch Broschüre über die Wirkung der TM bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Schlafstörungen

Abbau von Schlafstörungen

durch Transzendentale Meditation
Verringerung der Zeit, die bis zum Einschlafen benötigt wird. Die durchschnittliche Zeit, die Personen mit chronischen Schlafstörungen (gemessen in Minuten) bis zum Einschlafen brauchten, vor Beginn der Studie und nach dem Erlernen der TM nach 1, 2 und 3 Monaten.

Abbau von Schlafstörungen

DURCH TRANSZENDENTALE MEDITATION  

Wissenswerte Hintergrundinformation

Nach Schätzungen der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin leidet jeder vierte Deutsche gelegentlich oder sogar häufig an Schlafstörungen! Damit ist diese Studie für mindestens 25% Eurer TM-Interessenten hochinteressant. Da sowohl das Gehirn wie alle Organe in der Nacht regenerieren, führt ein chronischer Schlafmangel zu depressiver Verstimmung und Aufmerksamkeits- und Kreativitätsdefiziten. Ein Großteil aller Arbeits- und Verkehrsunfälle gehen auf sein Konto, ganz zu schweigen von zwischenmenschlichen Spannungen und Reibungen in der Familie und am Arbeitsplatz. Die geschätzten volkwirtschaftlichen Kosten für Ausfälle durch Stress und Schlafmangel belaufen sich in Deutschland pro Jahr auf mehrere hundert Milliarden €uro.

 Medizinische Grundlagen 

Schlafstörungen gehen immer mit einer zu hohen Aktivität des sympathischen Nervensystems einher. Sie können durch alle Faktoren entstehen, die Vata erhöhen: geistige und körperliche Überaktivität, Erschöpfung, Sorgen, aber auch Fasten, Vitamin- und Mineralmangelzustände, Elektrosmog etc., sowie zu spätes Essen am Abend. Schlafstörungen sind weit verbreitet und mit Baldrian & Co. kaum zu bessern, während chemische Pharmaka starke Nebenwirkungen haben (Abgeschlagenheit am nächsten Morgen bis zur Verkehrsuntauglichkeit, teilweise Unterdrückung der wichtigen Traumphasen ...).

  Durchführung der Untersuchung

Prospektive Doktorarbeit ohne Vergleichbarkeit, Zufallsverteilung und Kontrollgruppe, statt dessen wurden die Patienten mit sich selbst vor Beginn der TM-Praxis verglichen, was wissenschaftlich korrekt ist. Es wurden 10 Patienten mit chronischen Schlafstörungen von ihrem jeweiligen Arzt der Studie zugewiesen. Sie füllten jeden Tag einen identischen Fragebogen aus, mit dem sie am Morgen bewerteten, wie lange sie bis zum Einschlafen gebraucht hatten: 30 Tage vor Erlernen der TM (Vortest) bis 30 Tage nach Erlernen (Nachtest) und dann noch einmal jeweils für 10 Tage nach 60 und 90 Tagen TM-Praxis, was das Datenmaterial vergrößerte.

Ergebnisse

Die Einschlafzeit verringerte sich innerhalb von 4 Wochen signifikant von durchschnittlich 75,6 Minuten (Vortest) auf 15,2 Minuten (Nachtest), also von 1 1/4 Stunde auf 1/4 Stunde! und blieb ohne signifikante Unterschiede auf dem niedrigen Niveau während der folgenden 3-Monats-Nachtestung. weiter

Folgestudie

Der Autor ließ dieselben von ihm untersuchten schlafgestörten Personen in einer Folgestudie auch noch nach jeweils 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11 und 12 Monaten jeweils für 10 Tage den subjektiven Schlafreport ausfüllen (s.o.). Dabei zeigte sich deutlich, dass der positive Effekt der TM in allen Folgemonaten unverändert weiter bestand, die TM also auch auf Dauer nichts von ihren positiven Wirkungen auf das Schlafmuster einbüßt.  

Besondere Bedeutung

Menschen, die durch die TM wieder besser schlafen können, profitieren gleich doppelt: Zum einen sind sie allein durch das Mehr an Schlaf wieder deutlich fröhlicher und leistungsfähiger, was bereits für sich genommen eine neue Lebensqualität ausmacht. Zum zweiten entwickeln sie durch die TM ihr Bewusstsein noch zusätzlich mit allen damit verbundenen positiven Folgen.    

Referenzen

1. Donald E. Miskiman, Graduate Department of Psychology, University of Alberta , Canada : 

   The Treatment of Insomnia by the Transcendental Meditation Program, 1972.

2. Donald E. Miskiman, Graduate Department of Psychology, University of Alberta , Canada : Long-Term  

   Effects of the Transcendental Meditation Program in the Treatment of Insomnia, 1975

Beide in: Collected Papers, Vol. 1, Paper 41 und 42 , S. 296-299  

Weitere Untersuchungen zum Thema

Das Schlafverhalten ist eng gekoppelt ist mit dem Ausmaß von Ängsten und der Fähigkeit zu entspannen. Daher untermauern alle TM-Studien, die physiologisch und psychologisch Besserungen  in diesen Bereichen zeigen, die Fähigkeit der TM bei Schlafstörungen ausgleichend wirken zu können. 

 
Bronchialasthma

Reduktion von Bronchialasthma

durch Transzendentale Meditation
Verbesserungen des Atemwegswiderstands und Reduktion der Symptome bei Patienten mit behandlungsbedürftigem Bronchialasthma. 94% der TM-Patienten zeigten eine Verbesserung des Atemwegs Widerstands, die Schwere der Symptome ließ ebenfalls messbar nach. 74% der Patienten empfanden eine Verbesserung ihres Asthmas, kein Patient empfand eine Verschlechterung.Diesen Ergebnissen zufolge ist TM ein hilfreicher Therapieansatz, um das Asthma deutlich zu lindern und Medikamente reduzieren zu können.

  Reduktion von Bronchialasthma

DURCH TRANSZENDENTALE MEDITATION  

Wissenswerte Hintergrundinformation

Etwa 10% der Deutschen leiden Erhebungen zufolge an asthmatischen Erkrankungen.

Medizinische Grundlagen 

Asthma (griech.: Keuche) entsteht durch folgende Störungen der Bronchiolen (kl. Bronchienäste):

1. die Muskeln innerhalb der Bronchiolenwand verkrampfen sich (Brochospasmus) und 

2. die Schleimhaut, die die Bronchiolen auskleidet, schwillt an (durch Infektion und/oder Allergie).

Wegen des dadurch verringerten Durchmessers der Bronchiolen kann der Asthmatiker nur unter großer Anstrengung Luft aus der Lunge herauspressen. Am Ende der Ausatmung ist die Lunge noch mit verbrauchter Luft gefüllt und es fällt dementsprechend schwer, wieder sauerstoffreiche Luft einzuatmen.

 

Es gibt verschiedene Arten von Asthma:

·        allergisches Asthma - ausgelöst durch 

      a) Tierhaare, Pollen, Hausstaub, usw.,                              

      b) Umweltverschmutzung (Kinder in den Städten)

      c)  Berufsasthma (Mehlstäube, Lösungsmittel in der Atemluft) etc.)

·        Anstrengungsasthma (durch körperliche und seelische Anspannung hervorgerufen) und

·        Infektasthma (entwickelt sich nach jahrelang bestehender chronischer Bronchitis).  

Oft ist die Neigung zu Asthma genetisch mitbedingt.  

Fast alle Arten von Asthma gehen mit Entzündung der Bronchialschleimhaut einher, hängen also auch mit der Abwehrlage eines Patienten zusammen. Asthma verstärkt sich bekannterweise unter Angst und Anspannung. Jeder Stressreiz aktiviert das sympathische Nervensystem. Dieses aktiviert bzw. verkrampft alle Muskeln (Beispiel: Nackenverspannungen!).  

Die Schwere eines Asthmas wird mit einem genormten Gerät (Spirometer) gemessen. Dabei bläst der Patient durch  ein Rohr, das den Widerstand, den er mit seiner Atemluft überwinden kann, also die Kraft, die sein Luftstrom bei der Ausatmung erreicht, objektiv misst (Atemwegswiderstand).  

Durchführung der Untersuchung

Einfachblindstudie mit Vergleichbarkeit, Zufallsverteilung und Kontrollgruppe.

20 Asthmatiker, Alter: 14-57 Jahre, (ohne komplizierende Herz- oder - Lungenerkrankung oder psychiatrische Störungen), wurden per Zufallsverteilung entweder der TM- oder der Kontrollgruppe zugeteilt (, die die gleiche Zeit täglich statt zu meditieren mit Lesen verbrachte). Die Medikation beider Gruppen war vergleichbar und blieb während der Dauer der Studie unverändert. Der Atemwegswiderstand wurde direkt vor Studienbeginn sowie nach 3 und 6 Monaten TM-Praxis gemessen.

Ergebnisse

I.     94% der TM-Patienten zeigten bei der Messung mit dem Spirometer eine Verbesserung des Atemwegswiderstands.  

Zusätzlich schätzten die Patienten selbst und die behandelnden Ärzte die Schwere der Symptome täglich auf einer Skala ein.

II. 74% der Patienten empfanden subjektiv eine Verbesserung ihres Asthmas, 69% gaben an, dass sich ihre allgemeine Gesundheit gebessert hatte, 63% fühlten sich emotional besser als ohne TM. Kein Patient empfand eine Verschlechterung einer dieser Faktoren.

III. Der Einschätzung der Ärzte zufolge waren 55% der Patienten gebessert, 27% hatten sich ihrer Einschätzung nach verschlechtert.

Lediglich 11% der Kontrollgruppe schätzten das Lesen als hilfreich für ihr Asthma ein.

6 Monate nach Studienende meditierten noch 80% der Asthmatiker, 60% empfanden die TM weiterhin als hilfreich bei der Linderung ihres Asthmas.
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Besondere Bedeutung

Diesen Ergebnissen zufolge ist TM auf jeden Fall ein hilfreicher Therapieansatz, um das Asthma deutlich zu lindern und Medikamente einsparen zu können. Fünf der TM-Patienten nahmen zu Beginn der Studie Prednisolon (Cortison), drei von ihnen hatten das Medikament nach drei Monaten bereits ganz abgesetzt -  und selbst ohne es war die Schwere ihres Asthmas geringer als vorher mit Cortison und ohne TM (dies war aufgrund der geringen Fallzahlen statistisch nicht berechenbar). Erfahrungen von Asthmatikern, die mit TM beginnen und regelmäßig meditieren, zeigen jedoch, dass es in der Praxis sehr häufig gelingt, diese Erkrankung damit ganz auszuheilen.
 

Positives am Rande

·   Diese Asthmastudien wurden durchgeführt, weil bei vorausgehenden Fragebogenaktionen gehäuft Personen darauf hinwiesen, dass TM eine deutliche Erleichterung ihres Asthmas mit sich brachte.

·        Entgegen der Auffassung der Schulmedizin, die Asthma als eine unheilbare Erkrankung ansieht, geht Maharishis Vedische Medizin davon aus, dass man Asthma mit der Kombination verschiedener vedischer Therapieansätze durchaus heilen kann, die Erfahrungen der Ayurveda-Ärzte bestätigen dies.  

Ergänzende Einzelfallbeschreibung

Deutsche Sekretärin, 54 Jahre. Seit ihrem 2. Lebensjahr "Erstickungsanfälle", immer wieder Bronchitis, die Atemnot wurde schnell massiv, wie bei einigen ihrer Vorfahren. Bereits mit 3 1/2 J. die erste erfolglose Kur, mit 4 1/2 musste sie zu einer schwedischen Tante umziehen, in der Hoffnung, dass die Luftveränderung die Atmung erleichtern würde. Trotz aller Versuche und Behandlungen, trotz täglichen Inhalierens "ging bei der kleinsten seelischen Belastung, bei geringster Anforderung die Lunge zu". Selten war sie für wenige Tage beschwerdefrei. Ab dem 22. Lebensjahr war "der Kloß auf der Brust so extrem", dass die Patientin ständig vornüber gebeugt ging. Jahrelang nahm sie täglich verschiedene Sprays und Beruhigungstabletten. Mit 34 Jahren begann sie mit Yoga-Übungen - das erste Mal in ihrem Leben brachte etwas überhaupt Erleichterung! Dadurch ermutigt, erlernte sie mit 36 die TM. Zuerst wurde sie innerlich stabiler und selbständiger. Bereits innerhalb der ersten Wochen der regelmäßigen Praxis löste sich der Kloß auf der Brust, der jahrelang ihr ständiger Begleiter gewesen war, zunehmend auf - dies war gerade während der Ausübung der TM deutlich zu spüren. Lunge und Bronchien fühlten sich leichter, das Durchatmen war freier, der Schleim wurde immer weniger. Es ging täglich bergauf, nach zweieinhalb Monaten konnte sie schließlich in jeder Situation wieder frei durchatmen. Nach sechs Monaten hatte sie noch einmal einen schweren Asthma-Anfall, der sie einen Tag lang quälte. Sie praktiziert diese Technik noch heute und erfreut sich der vielen anderen positiven Auswirkungen der TM in ihrem täglichen Leben - inzwischen ist sie seit 20 Jahren frei von Asthma.
 

Referenz

Clinical Research, 21, S. 278, 1973  

Weitere Untersuchungen zum Thema

Respiratory Therapy: The Journal of Inhalation Technology, 3, S.79-80, 1973

Respiration, 32, S. 74-80, 1975              

Alle drei Studien abgedruckt in :Collected Papers, Vol..1, Papers 36, 37 und 38, S. 279 - 286

Journal of Applied Physiology: Respiratory, Environment and Exercise Physiology, Vol. 56 (3): S. 607 - 612, 1984
 

Weiterführende Literatur

Dr. Karin Pirc: Asthma ist heilbar, Lübbe-Verlag 1999, ISBN 378 57 09 722


Hypertonie

Reduktion arterieller Hypertonie

durch Transzendentale Meditation

TM verringert erhöhten Blutdruck nicht weniger als chemische Blutdruckmedikamente, ohne deren schädliche Nebenwirkungen. TM senkt den Blutdruck doppelt so stark wie progressive Muskelentspannung und sieben mal stärker als ein Schulungsprogramm zur Änderung von Lebensstil und Ernährung. Gemessene Blutdruckwerte minus den gemittelten Werten vor Beginn der Studie (ANCOVA-Vergleich).

Eine weitere Untersuchung findet sich in der Dtsch Med. Wochenschrift 2008; 1344-1347 - M. Middecke, Hypertensiologie. Darin ist nachgewiesen, dass die TM als einzige bekannte Entspannungstechnik eine signifikante Blutdruckabsenkung erreicht p= 0,002/0,02.

Reduktion arterieller Hypertonie

DURCH TRANSZENDENTALE MEDITATION  

Wissenswerte Hintergrundinformation

In allen westlichen Industrienationen rangiert hoher Blutdruck mit seinen vielfältigen Folgeerkrankungen als Killer Nr.1. Offiziellen Erhebungen zufolge beeinträchtigt bei 20% der Menschen hoher Blutdruck die Lebenserwartung, schätzungsweise ein weiteres Fünftel der Bevölkerung leiden unter erhöhtem Blutdruck, ohne es zu wissen. Immerhin 50% aller Sterbefälle gehen auf sein Konto, die Folgekosten beziffern sich allein in Deutschland auf mehr als 40 Milliarden Euro jährlich!  

Medizinische Grundlagen

Dauerhaft erhöhter Blutdruck entsteht durch Stress, Nikotingenuss, Übergewicht, Bewegungsmangel sowie falscher Ernährung, meist einer Kombination dieser Risikofaktoren. Gemessen wird der Blutdruck in Millimeter Quecksilbersäule (mm Hg), was auf die alten Blutdruckgeräte zurückgeht, bei denen der arterielle Druck daran gemessen wurde, inwieweit er die Quecksilbersäule des Messgeräts nach oben schieben konnte.

Systolischer Blutdruck: der Druck, den das Herz beim Ausstoß von Blut in die Hauptschlagader  (Aorta) entwickelt. Diastolischer Blutdruck: der Druck in der Erschlaffungsphase des Herzens, wenn das Herz sich eigentlich ausruhen und erholen sollte.

Folgen: Ein dauernd erhöhter Druck erzeugt Arterienverkalkung (Arteriosklerose) mit all ihren Folge-Erkrankungen (Schlaganfälle, Herzinfarkte, Nierenversagen) und vermehrt die Muskelmasse des Herzmuskels (Hypertrophie). Diese bewirkt bei Fortbestehen eine zunehmende Schwäche der Herz- und Auswurfleistung (Altersherz, Herzinsuffizienz). Der Körper wird dann nicht mehr ausreichend mit frischem, sauerstoffhaltigem Blut versorgt, die gesamte körperliche und geistige Leistungsfähigkeit ist reduziert, zusätzlich kann sich Wasser einlagern (Unterschenkelschwellungen).
 

Durchführung der Untersuchung

Gut kontrollierte, prospektive Einfach-Blind-Studie mit Zufallsverteilung und Vergleichbarkeit von 111 afroamerikanischen Patienten von 55 - 85 Jahren mit einem sogenannten milden Hypertonus (systol. bis 189 mm Hg / diastol. 90-109 mm Hg (Normwert 120/80 (sprich 120 zu 80), d.h. systol.120 mm Hg, diastol. 80 mm Hg). 50% der Patienten nahmen unverändert ihre blutdrucksenkenden Medikamente während der Studie weiter, die anderen 50% waren und blieben unbehandelt. Durchführung im staatlichen West Oakland Health Center, Kalifornien.

Alle Patientengruppen übten ihre Techniken mit gleichem Zeiteinsatz aus.

Progressive Muskelrelaxation (PMR): Bei dieser Entspannungsmethode spannt der Patient nach und nach verschiedene Muskelgruppen der Körpers an und entspannt sie anschließend. Recht wirksame, systematische Entspannungsmethode, die seit Jahren neben dem Autogenen Training auch in Deutschland in den meisten Kurkliniken zur Entspannung angeboten wird.

Schulungsprogramm (SP): Die Patienten bekamen die üblichen Anweisungen des nationalen Blutdruck-Kommittees der USA (Joint National Committee on Detection, Evaluation and Treatment of High Blood Pressure): Gewicht reduzieren, Aerobic-Übungen durchführen, salz- und kalorienarm essen.

Afroamerikaner: leiden aufgrund genetischer und sozialer Bedingungen zu 50% häufiger (70% der älteren Schwarzen sind Hypertoniker!) an Bluthochdruck und ihre Folgeschäden sind aufgrund ihrer Lebensumstände durchschnittlich schwerer in den Griff zu bekommen, denn sie lassen sich weniger behandeln, bekommen schwerere Folge-Erkrankungen und sterben im Mittel 7 mal so oft daran wie weiße Amerikaner. 

Ergebnisse

TM ist doppelt so wirkungsvoll wie ein bewährtes Muskel-Entspannungstraining und 7mal effektiver als ein Schulungsprogramm zur Änderung der Lebensweise. Der Blutdruck sinkt in der TM-Gruppe im Verlauf der 3 Monate immer noch weiter ab, während er bei der PMR-Gruppe nach anfänglicher Erniedrigung auf gleichem Niveau bleibt!

Die TM zeigte überdies statt negativer Nebenwirkungen positive: Die Patienten schliefen signifikant besser und waren weniger reizbar.
 

Besondere Bedeutung

Dieses Ergebnis ist besonders aussagekräftig, weil es mit der vergleichsweise schwerer therapierbaren Gruppe älterer Afroamerikaner durchgeführt wurde und in kurzer Zeit die gleiche Blutdrucksenkung zeigte, wie vergleichbare Studien über die Wirkung chemischer Pharmaka.
 

Positives am Rande

·     Die American Heart Association versandte nach Veröffentlichung der Studie weltweit und innerhalb der USA 800 Pressemitteilungen auf eigene Kosten und Initiative - eine bahnbrechende Wertschätzung dieser Studienergebnisse durch die etablierte Medizin!

·     Wegen der phantastischen Ergebnisse finanzierte die amerikanische Gesundheitsbehörde (National Institute of Health =  NIH)  Folgestudien mit 3 Mio. US-Dollar.
 

Referenz: Hypertension, 1995, Vol.. 28, Nr. 2, S. 223-237

Folgestudien

Studie II - TM wirkt bei allen Subgruppen

Die TM erreicht signifikante Reduktionen des systolischen und diastolischen Blutdrucks bei Männern und Frauen und zwar unabhängig davon, ob es sich um Hoch-Risiko Patienten oder um solche mit niedrigem Risiko handelt.

Folgende Risikofaktoren wurden gemessen: psychosozialer Stress, Übergewicht, Alkoholkonsum, körperliche Inaktivität, das Ausmaß von Kochsalz in der Kost sowie die Kombination aller Faktoren.

Hypertension, 1996; 28, S. 228 - 237   weiter

Studie III - Verringerte Sterblichkeitsrate durch TM

 Nach fünf Jahren wurden die Teilnehmer der obigen Studien nachbeobachtet: 19 Patienten waren in diesem Zeitraum verstorben, davon in der TM-Gruppe 3 (8,3%) , in der PME-Gruppe 9 (24,0%) und in der SP-Gruppe 7 (19,4%). Die Verringerung der Sterblichkeit in der TM-Gruppe gegenüber den beiden anderen war hochsignifikant und betraf den Tod durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen als auch durch andere Todesursachen gleichermaßen.

Journal of National Medical Association, 1997; 89: S. 464-476  

Weitere Untersuchungen zum Thema

Seit den siebziger Jahren wurden in Forschungsinstituten und Universitäten mehr als 30 Erhebungen zur Blutdrucksenkung und Harmonisierung des Herz-Kreislaufsystems durch TM durchgeführt. Einhelliges Ergebnis: TM senkt:

·        Stresshormone und psychologische Stressbelastungen

·        nach wenigen Monaten regelmäßiger Praxis den Gebrauch von Alkohol, Drogen und Nikotin.

·        systolischen und diastolischen Blutdruck

·        Arteriosklerose (Arterienverkalkung)

·        peroxidierte LDL (das durch freie Sauerstoffradikale oxidierte arterienschädigende Cholesterin)

·        die Häufigkeit von Angina-pectoris-Anfällen (Herzenge Ü Minderdurchblutung d. Herzmuskels)

·        die Sterblichkeit durch Herz-Kreislauferkrankungen.
 

Weitere neue Veröffentlichung zur Hypertoniebehandlung mit TM

The Journal of Alternative and Complementary Medicine, 1995; Vol.1, Nr.3, S.263-283
 

Weiterführende Literatur

Dr. Wolfgang Schachinger/ Dr. Ernst Schrott: Ayurveda bei Bluthochdruck und Gefäßkrankheiten,

Mosaik Verlag, 1997 ISBN-Nr.3-576-10736-3

Transzendentale Meditation hilft gestressten Schülern

Neue Studie belegt Effektivität der Transzendentalen Meditation bei Bluthochdruck jugendlicher Risikogruppen

Ausführliche deutsche Darstellung siehe http://www.tm-information.de/nachrichtendienst/Nachrichtendienst12.htm

Zwei Sitzungen täglich führten innerhalb von wenigen Monaten zur Absenkung

6. April 2004. Jugendliche können dem Risiko von Bluthochdruck im Erwachsenenalter durch regelmäßige Transzendentale Meditation vorbeugen, so eine neue Studie, die in der Aprilausgabe des American Journal of Hypertension veröffentlicht wurde.

An der Studie des Medical College of Georgia, die im American Journal of Hypertension veröffentlicht wurde, hatten 100 afroamerikanische Teenager mit erhöhten Blutdruck-Werten teilgenommen. Die Hälfte der Gruppe wurde vier Monate in gesunder Lebensführung unterrichtet, die andere Hälfte praktizierte während dieser Zeitspanne zweimal täglich 15 Minuten Transzendentale Meditation. Während in der Vergleichsgruppe der Blutdruck weitgehend unverändert blieben, sank der Blutdruck der meditierenden Schüler durchschnittlich um drei bis vier Punkte.

(www.mcg.edu/news/2004NewsRel/barnes.html)

Die Forschungsarbeit, die sich über 4 Jahre erstreckte und $1,5 Millionen kostete, wurde finanziell vom National Heart, Lung and Blood Institute und von der American Heart Association gefördert. Sie wurde am Freitag, 2. April, auf einer Pressekonferenz in Los Angeles vorgestellt. Medien wie Business Week, The New Yorker, USA Today, Newsday, Baltimore Sun, Toronto Star und CNN, CBS, ABC, NBC berichteten eingehend über diese einzigartige Studie.

Impact of Transcendental Meditation on Ambulatory Blood Pressure in African-American Adolescents

Vernon A. Barnes, Frank A. Treiber, and Maribeth H. Johnson

The objective of this study was to determine the impact of stress reduction on blood pressure (BP) in adolescents by the Transcendental Meditation (TM) program. African- American adolescents (aged 16.2 +- 1.3 years) with high normal systolic BP were randomly assigned to either 4-month TM (n = 50) or health education control (n = 50) groups. Ambulatory 24-h BP measures were recorded at pretest, 2- and 4-month post-tests, and 4-month follow-up. Greater decreases in daytime systolic BP (P < .04) and diastolic BP (P < .06) in the TM group compared with the control group across the visits demonstrate a beneficial impact of the TM program in youth at risk for the development of hypertension.

Am J Hypertens 2004;17: 366-369 © 2004 American Journal of Hypertension, Ltd.

Bessere schulische Leistungen bei Schülern, die Transzendentale Meditation ausüben

Eine Vielzahl wissenschaftlicher Untersuchungen und weltweite Erfahrungen an Schulen zeigen, dass Schüler, die Transzendentale Meditation ausüben, ein größeres Wachstum der Intelligenz, erhöhte Kreativität sowie deutlich bessere schulische Leistungen gegenüber ihren nichtmeditierenden Mitschülern aufweisen.

Schüler einer Highschool in Fairfield, Iowa, USA, die dort regelmäßig gemeinsam die Trans-zendentale Meditation ausüben, belegen Jahr für Jahr den höchsten Rang bei den standardisierten staatlichen Leistungskontrollen in ganz Amerika; sie gehören zu den 1% besten Schülern der Vereinigten Staaten. Dies ist umso bemerkenswerter als es an dieser Schule, der Maharishi School of the Age of Enlightenment, keine Aufnahmebeschränkungen hinsichtlich der Leistungen der Schüler gibt.

Genauso erfolgreich ist eine Mittelschule in Großbritannien nahe Liverpool, die Transzendentale Meditation in ihren Lehrplan aufgenommen hat. Sie war in den letzten Jahren vier Mal Tabellen-führer der Schulliga für Prüfungsergebnisse der Grafschaft Lancashire. Die nationale Prüfungsbehörde (General Certificate of Secondary Education) bestätigte, dass diese Schule eine der erfolgreichsten in ganz Großbritannien ist. weiter

ADHS - Wissenschaftliche Forschung deutet auf effektiven Einsatz der Transzendentalen Meditation bei hyperaktiven Kindern hin

„Transzendentale Meditation erlaubt dem Geist, einen Zustand tiefer innerer Ruhe zu erfah-ren. Dies hat eine nachweisliche Auswirkung auf die Physiologie: Der Spiegel von Stress-hormonen wie Cortisol sinkt und die Aktivierung des sympathischen Nervensystems wird verringert“, erläutert Dr. Vernon A. Barnes, Hauptautor der Studie am Medical College von Georgia. „Ein weiterer Vorteil: Diese standardisierte Meditationsmethode, die bereits seit 50 Jahren von vielen Millionen Menschen ausgeübt wird, kann in kurzer Zeit gelehrt werden“, so Dr. Barnes.

Dr. Schanbacher sieht einen erfolgversprechenden Einsatz der Transzendentalen Meditation bei hyperaktiven Kindern: „Unsere weltweiten Erfahrungen mit Transzendentaler Meditation im Bildungswesen und die Ergebnisse einer großen Anzahl von Studien deuten auf einen er-folgreichen Einsatz der Transzendentalen Meditation bei sogenannten hyperaktiven Kinder hin.“

Eine spezielle Untersuchung über die Auswirkung der Transzendentalen Meditation auf ADHD (Attention Deficit Hyperactivity Disorder) wird derzeit an der Chelsea School, einer Schule für schwer lernbehinderte Kinder in der Nähe von Washington, durchgeführt. In Deutschland wird die Zahl der hyperaktiven Kinder auf mehr als eine halbe Millionen geschätzt.

Arteriosklerose

Reduktion von Arteriosklerose

durch Transzendentale Meditation

Bei 31 Personen, die die TM erlernten, wurde innerhalb von 6 bis 9 Monaten ein Rückgang der Verdickung der Arterienwände um 0,098 mm beobachtet, bei den 29 Absolventen eines Ernährungs- und Bewegungsprogramms eine weitere Zunahme der Ablagerungen um 0,054 mm. Da eine Verminderung der Ablagerungen um 0,1 mm einer Risikover­minderung für Herzinfarkt um 11 % gleichkommt, vermindert regelmäßiges Ausüben der Transzendentalen Meditation das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen erheblich.

Reduktion von Arteriosklerose

DURCH TRANSZENDENTALE MEDITATION  

Medizinische Grundlagen 

Bei der Arteriosklerose (wörtl.: Verhärtung der Arterie) bilden sich an und in der Innenhaut der Arterien im Endstadium wie feste Kalkflächen aussehende Ablagerungen (Plaques). Besonders gefährlich sind diese Ablagerungen in den Herzkranzgefäßen, die den Herzmuskel von außen mit Blut versorgen. Deren Durchmesser kann sich durch Plaques nach und nach so weit verengen, dass das Blut darin gerinnt und der von ihnen versorgte Teil des Herzmuskels abstirbt (Herzinfarkt). Bis vor kurzem ging man davon aus, dass diese “Arterienverkalkung” durch erhöhte Cholesterinspiegel im Blut entsteht.

Neueren medizinischen Erkenntnissen zufolge ist der Entstehungsmechanismus jedoch wesentlich komplexer: Das Grundübel für die Arterienverkalkung stellen freie Sauerstoff-Radikale dar. (= besonders reaktionsfreudige Sauerstoff-Atome, denen ein Elektron ihrer Atomhülle entrissen wurde und die daraufhin auf Elektronenfang gehen, um sich selbst wieder zu sättigen. Dabei rauben sie die Elektronen der Moleküle von benachbarten Zellwänden, wodurch diese brüchig werden. Freie Radikale entstehen durch Stress: zu viel Essen, Sonneneinstrahlung, Abgase, chemische Pharmaka, Schlafmangel, Überanstrengung, körperliche und geistige Erschöpfung, kurzum durch unsere moderne Lebensweise wesentlich mehr, als unsere körpereigenen Reparaturmechanismen ausgleichen können.) An die durch freie Radikale aufgerauten Arterienwände lagert sich Cholesterin an, das der Körper als körpereigenes Antioxidans (Substanz, die Elektronen liefert und damit den Sauerstoff sättigt,) dorthin schleust. Dabei wird das Cholesterin jedoch selbst durch freie Sauerstoffradikale angegriffen. Durch freie Radikale verändertes LDL (low density lipoprotein, der schädlichere Teil der Blutcholesterins) lagert sich an der Arterieninnenhaut an und setzt seinerseits Zellgifte frei. Diese locken wiederum verschiedene Abwehrzellen an den Ort des Geschehens, die Arterieninnenwand entzündet sich, lagert Abwehrzellen mit weiteren zugrunde gegangenen Schadstoffen ein, vernarbt schließlich und wird zunehmend dicker.  

Merke: Freie Radikale Þ oxidiertes LDL-Cholesterin Þ Entzündung Þ Abwehrzellen Þ Einlagerung von Zellgiften und toten Zellen Þ Wandverdickung Þ Vernarbung Þ weitere Einlagerung Þ ..  

Wissenswerte Hintergrundinformation

Da sklerosierte Arterienwände häufig schwere Folgeerkrankungen nach sich ziehen, wie beispielsweise Koronare Herzkrankheit, Herzinfarkt und Herzinsuffizienz sowie periphere arterielle Verschlusskrankheiten oder Schlaganfälle, stellen die Folgen der Arteriosklerose die Todesursache Nr. 1 in den USA wie auch in Deutschland dar (vergl. hierzu auch die Infos zu Senkung arterieller Hypertonie, s.o.).
 

Durchführung der Untersuchung

Prospektive, kontrollierte Studie mit Zufallsverteilung, wurde gemeinsam von Forschern der Universität von Kalifornien, der Charles R. Drew-Universität für Medizin und Naturwissenschaft in Los Angeles wie auch dem MUM-College für Vedische Medizin in Fairfield, Iowa, durchgeführt.

Untersucht wurde eine Gruppe von 60 hypertonen Afroamerikanern beiderlei Geschlechts ab dem 20. Lebensjahr, Beobachtungszeitraum: sechs bis neun Monate.

Die TM-Gruppe erhielt eine fünf- bis achtstündige Einweisung in die TM-Technik,  die Kontrollgruppe erhielt ein Schulungsprogramm mit gesunder Ernährung und Bewegungstraining gleicher Stundenzahl.

Untersucht wurden 6 definierte Abschnitte (Segmente) der Carotiden (Halsschlagadern, die auf jeder Seite des Halses verlaufen und den gesamten Kopf und das Gehirn versorgen). Per Ultraschall wurde die genaue Dicke der an den Arterienwänden abgelagerten Fettsubstanzen zu Beginn und zum Ende des Versuchszeitraums gemessen.
 

Ergebnisse

TM-Meditierende:  Rückgang der Verdickung der Arterienwände um 0,098 mm,

Gesundheitsprogramm-Gruppe:  um 0,054 mm weitere Zunahme der Ablagerungen.

Daraus ergab sich für die Forscher eine Aufsehen erregende Schlussfolgerung: Zwei frühere Studien in der medizinischen Forschung hätten nämlich gezeigt, dass eine Verminderung der Ablagerungen um 0,1 mm, wie in der TM-Gruppe, einer Risikoverminderung für das Auftreten eines Herzinfarkts um 11 % sowie für einen Schlaganfall von 7,7 - 15 % gleichkäme. Damit vermindert regelmäßiges Ausüben der Transzendentalen Meditation das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen erheblich. weiter

Besondere Bedeutung

TM ist dieser Studie zufolge nicht nur ein wirksames Mittel zur Vorbeugung von Arteriosklerose, sondern reduziert bereits bestehende Plaques der Arterienwände deutlich besser als herkömmliche Methoden, wie Diät oder körperliche Bewegung.   

Positives am Rande

Das Forscherteam veröffentlichte die Ergebnisse im medizinischen Fachjournal "Stroke"  der American Heart Association (Amerikanische Herzgesellschaft).

Nach Vorliegen dieser Ergebnisse hielten Prof. Schneider und seine Kollegen Drs. Nidich und Castillo-Richmond eine Reihe von Präsentationen in angesehenen medizinischen Einrichtungen der USA - unter ihnen Stanford Medical School, Cedars Sinai, UCLA, Duke University, University of North Carolina und North Carolina Central University. Das an der MUM gegründete Zentrum für Naturmedizin und Prävention, das aufgrund bereits vorliegender positiver Untersuchungsergebnisse in den letzten Jahren Forschungsgelder des Nationalen Gesundheitsinstituts der USA (NIH) in Höhe von 20 Mio. US-Dollar erhielt,  um die Heilerfolge des Maharishi Ayurveda und der Technik der Transzendentalen Meditation speziell bei Herz-Kreislauferkrankungen  zu untersuchen, hat sich inzwischen überall in den USA einen Namen gemacht. Die Präsentationen des Forscherteams wurden mit großem Interesse und sogar Begeisterung von namhaften Kardiologen, führenden Experten der Psychosomatik sowie Universitätsprofessoren, Hochschulllehrern und auch Studenten begrüßt. "Ich denke, dass es inzwischen generell akzeptiert ist, dass die Ausübung von Meditation für die eigene Gesundheit wichtig ist", so Dr. Nidich. Viele Angehörige der Heilberufe zeigten persönliches Interesse daran, die Technik der TM zu erlernen.
 

Referenz

Stroke, 2000: 31: S.568 - 573
 

Weitere Untersuchungen zum Thema

Reduktion der Belastung durch freie Sauerstoffradikale im Blut TM-Meditierender

Im strömenden Blut zeigten ältere Langzeit-TM-Meditierende (im Mittel 16,5 Jahre Praxis, mit einem Durchschnittsalter von 67 Jahren) ein um 15% verringertes Auftreten von peroxidiertem LDL gegenüber der Kontrollgruppe. Die TM-Meditierenden unterschieden sich hinsichtlich des Konsums von Fleisch, Fett, Nikotin und Vitaminpräparaten nicht von der Kontrollgruppe. Peroxidiertes LDL ist das durch freie Radikiale geschädigte Cholesterin, das als Maß für die Belastung des Körpers mit freien Sauerstoff-Radikalen gilt. Die Senkung im Blut TM-Meditierender ist bemerkenswert, da der Unterschied von peroxidiertem LDL bei Personen mit Arteriosklerose und solchen mit freien Gefäßen bei 9% liegt!

Schneider, R.H. et al.: Lower Lipid Peroxid-Levels in Practitioners of the Transcendental Meditation Program, vorgestellt beim 3. International Congress of Behavioral Medicine, Amsterdam, Niederlande, 6.-9. Juli 1994
 

Abbau von Serum-Cholesterin (Cholesterin im strömenden Blut) durch TM

60% des Blut-Cholesterins entstehen durch chronischen Stress, durch Überlastung des sympathischen Nervensystems. Der Gesamt-Cholesterinwert sollte 200- maximal 220mg/dl (Milligramm pro Deziliter) nicht überschreiten. Bei 23 Personen wurde der Cholesterinspiegel vor dem Erlernen der TM mit dem nach zehn Monaten TM-Praxis verglichen: Er verringerte sich signifikant von durchschnittlich 234 (+40) mg/dl auf 205 (+27) mg/dl, während bei 21 Kontrollpersonen keine Änderung auftrat (p <.001).

1. Harefuah, The Journal of  the Israel Medical Association, Vol. 95, Nr. 1, 1978, S. 1-2. Engl. Version: Cooper, M., Aygen, M.:

   Effect of the Transcendental Meditation on Serum Cholesterol and Blood Pressure, Collected Papers, Vol.3, S.1788-1791. 

2. Journal of Human Stress, Vol. 5, Nr.4, Dez.1979, S. 24-27, in Collected Papers, Vol. 3, S. 1819-1822.

Maharishis Vedisches Gesundheitsprogramm beinhaltet das uralte, von Maharishi neu belebte ayurvedische Wissen vom langen und gesunden Leben. Dieses jahrtausendealte, ganzheitliche Gesundheitssystem umfaßt neben sehr effektiven Diagnose- und Therapiemethoden ein umfassendes Gesundheits-Vorbeugeprogramm. Es nutzt hierzu etwa 20 verschiedene therapeutische Ansätze. Sie beinhalten die Technik der Transzendentalen Meditation und das TM-Sidhi Programm zur Bewusstseinsentfaltung durch psycho-physiologische Regeneration und Stressabbau, ebenso wie die sogenannten Panchakarma-Behandlungen. Dieses fein aufeinander abgestimmte System körperlicher Reinigungsverfahren mobilisiert und leitet Toxine aus dem Organismus, u.a. mit spezieller Diät, Ölmassagen, Wärme- und Entspannungstherapien und Reinigung des Verdauungssystems. Es wird erfolgreich bei vielen chronischen Krankheitsbildern, psychovegetativen Beschwerden und zur Aufrechterhaltung eines guten Gesundheitszustandes eingesetzt. Einen Parameter physiologischer Reinigung zeigt die Graphik links.


Krankenversicherungskosten

Geringere Inanspruchnahme stationärer und ambulanter Behandlungen

durch Transzendentale Meditation und das TM-Sidhi-Programm

In einer über 5 Jahre dauernden Studie zur Inanspruchnahme medizinischer Leistungen an 2000 US-Bürgern, die regelmäßig Transzendentale Meditation ausübten, zeigte sich eine gegenüber der Norm um 56% geringere generelle Inanspruchnahme stationärer Behandlung. Das gilt für alle Krankheitskategorien (siehe Schaubild auf S. 15). Bei den über 40-Jährigen war diese Abnahme in der stationären wie auch ambulanten Behandlung am stärksten ausgeprägt, was auf bedeutende Kosteneinsparungen hinweist, da diese Altersgruppe normalerweise das Gesundheitssystem mehr in Anspruch nimmt.

Literatur:

1. Psychosomatic Medicine 49 (1987): 493-507.
2. American Journal of Managed Care 3(1997):135-144.

Weniger Krankenhauseinweisungen

durch Transzendentale Meditation und das TM-Sidhi-Programm

Verglichen mit der Normbevölkerung fand sich in dieser 5 Jahre dauernden Studie bei Personen, die die Transzendentale Meditation praktizierten (N = 1468), eine um 56% verringerte generelle Inanspruchsnahme einer Krankenhausbehandlung. Es fanden sich z. B. 87% weniger Krankenhauseinweisungen aufgrund von Herz- und Gefäßerkrankungen. 55% weniger aufgrund von Krebserkrankungen, 73% weniger aufgrund von HNO- und Lungen-Erkrankungen, 63% weniger aufgrund von Verletzungen, 87% weniger aufgrund von neurologischen Erkrankungen einschließlich der Alzheimer-Erkrankung und 65,4 % weniger aufgrund von metabolischen Erkrankungen einschließlich Diabetes.

Literatur: 1. Psychosomatic Medicine 49 (1) (1987): 493-507.

Siehe auch: Senkung hoher Arztkosten durch TM

Geringere Krankenversicherungskosten

DURCH TRANSZENDENTALE MEDITATION UND DAS TM-SIDHI-PROGRAMM  

Statistische Grundlagen 

Die Kosten, die Krankenversicherungen für ihre Mitglieder aufwenden, sind natürlich kein direktes Maß für Erkrankungshäufigkeit und -schwere. Bei der Untersuchung besonders großer Gruppen eignen sich diese von der Krankenversicherung selbst erhobenen objektiven Daten jedoch ideal, den Gesundheitszustand einer Population einzuschätzen.

Die Selbstauswahl bei einer Studie ist nicht ideal, denn es könnt theoretisch sein, dass Menschen, die von vorneherein gesünder sind, die TM erlernen. Der auswertende Psychologe Dr. David Orme-Johnson sah dieses Gegenargument jedoch nicht als gegeben an, da bekanntermaßen viele Personen die TM erlernen, gerade weil sie gesundheitliche Probleme haben. Auch Studie IV spricht dagegen (s.u.).

 

Durchführung der Untersuchung

Gut kontrollierte retrospektive Einfachblind-Langzeitstudie mit Selbstauswahl (ohne Zufallsverteilung).

Die Daten von 2.000 Mitgliedern der SCI-Insurance-Group in Fairfield, deren Mitglieder (TM-Meditierende und -Sidhas) zu 80% außerhalb von Iowa leben, wurden über den Zeitraum von 5 Jahren erhoben. Sie wurden mit 600.000 Mitgliedern desselben Versicherungsträgers verglichen, die hinsichtlich der Vergleich-barkeit ihres Geschlechts, ihrer Altersstruktur und Berufszugehörigkeit ausgewählt wurden.

Die Daten stellte die Krankenversicherung Blue Cross/Blue Shield selbst zur Verfügung.

 

Ergebnisse

Pro 1.000 Versicherte der jeweiligen Altersklasse reduzierte sich die:

 

stationäre Behandlungsdauer           

ambulante Behandlungsdauer 

für Kinder                 (  0-18J.)   um 50,2%

für Kinder                  (  0-18J.) um  46,8 %

für junge Erwachsene (19-39J.)  um 50,1%   

für junge Erwachsene (19-39J.) um  54,7 %   

für ältere Erwachsene (ab 40J.)  um 69,4%             

für ältere Erwachsene (ab 40J.) um 73,7 %             

 

im Vergleich zur Norm der nicht meditierenden Bevölkerung.

Beim Vergleich mit 5 anderen Versicherungsgruppen ähnlicher Größe und Berufszugehörigkeit lagen Krankenhausaufenthalte der TM-Gruppe 53,3 % und ambulante Behandlungen mit 44,4 % pro 1.000 Versicherte unter der Norm.

Bei der Analyse nach 18 verschiedenen Krankheitskategorien innerhalb der Krankenhausaufnahmen lagen 17 Krankheitsgruppen bei der SCI-Gruppe hoch signifikant deutlich niedriger als die Normpopulation (siehe Grafik). Einzige Ausnahme war die Geburtshilfe, bei denen die TM-Gruppe um 5,6% (nicht signifikant) höher lag, als die Kontrollgruppe. Die Ausübung der TM verringerte die Aufnahmen im Bereich der Herz-Kreislauferkrankungen um – 87,3%, Nervenkrankheiten - 87, 2%, von Hals-, Nase und Lunge – 73%, Allgemeines Unwohlsein unbekannter Ursache – 76,0%, Knochen- und Muskeln – 63,2%, Stoffwechselstörungen – 65,4%, von Tumoren  – 55,4%, angeborene Krankheiten – 50,6%, Verdauungstrakt – 49%, Urogenitaltrakt – 37%, Blutkrankheiten – 32,8%,  Infektionskrankheiten – 30,4%, und alle Geisteskrankheiten um – 30,6%. Die Kategorie „andere Krankheiten“ verringerte sich um – 91,2% und Medical Carveout, von „Medicare“ übernommene Leistungen, waren um - 100% geringer. Die Wahrscheinlichkeit, dass es sich bei diesen Daten um reinen Zufall handeln könnte, ergab mit p = 7,36 x 10-6 (d.h. 7 zu einer Million) ein hoch signifikantes Ergebnis.
 

Besondere Bedeutung

· Die Gesamtkosten der TM-Gruppe lagen für stationäre und ambulante Behandlung pro 1.000 Versicherte für die 5 Jahre um 26,6% -63,3% niedriger als die der Kontrollgruppe, das entsprach 1.055.956 US-Dollar Einsparung pro 1.000 Versicherte in 5 Jahren. Man stelle sich diese Einsparungsmöglichkeiten einmal gesamtgesellschaftlich gesehen vor!  

· Die Kostenreduktion der TM-Gruppe stieg mit dem Lebensalter an. Diese Ergebnisse bestätigen frühere Untersuchungen, nach denen durch das TM-Programm mit zunehmendem Alter eine kumulative positive Wirkung einsetzt.  

· Die im Durchschnitt liegenden Prozentzahlen der TM-Gruppe im geburtshilflichen Bereich weisen auf eine normale Inanspruchnahme bei benötigten ärztlichen Leistungen hin. Dies werteten die Untersucher als einen Hinweis dafür, dass die Meditierenden nicht etwa aufgrund einer veränderten Lebensauffassung weniger zum Arzt gehen, sondern Leistungen tatsächlich in Anspruch nehmen, wenn sie ärztliche Betreuung brauchen.


Weiterführende Literatur

Dr. med. Hans Schäffler: Kostendämpfung und Maharishi Ayur-Veda im Gesundheitswesen, Therapeutikon, 1989  


Folgeuntersuchungen

Studie II - TM, Sidhis und Maharishi Ayurveda

Eine Folgestudie von Dr. David-Orme-Johnson ergab, dass Personen, die nicht nur die TM und die TM-Sidhis ausübten (im Mittel 56% weniger Krankenhaustage, s.o.), sondern zusätzlich noch Gesundheitsvorbeugung mit Maharishi Ayurveda betrieben (z.B. Panchakarma und/oder Amrit Kalash, ayurvedische Ernährung etc.), um durchschnittlich 84% weniger Tage im Krankenhaus als der Bevölkerungsdurchschnitt verbrachten und damit noch einmal 28% weniger behandlungsbedürftig waren als Personen, die TM und TM-Sidhis ohne ayurvedische Maßnahmen ausübten.

Journal of the Iowa Academy of Science 95(1), 1988, A56.

Referenz

Psychosomatic Medicine 49: 1987, S. 493-507   weiter

Studie III - MUM-Studenten, -Angestellte und -Dozenten im Vergleich mit anderen Universitäten

Eine weitere retrospektive 11-Jahres-Langzeitstudie verglich die Krankenversicherungskosten von 693 Personen (Studenten, Fakultätsmitglieder und Angestellte der MUM) mit den landesweiten Normen von 600.000 Normalpersonen von 1985 - 1995. Als weitere Kontrollgruppe dienten 4.148 Fakultätsmitglieder und -angestellte von 18 anderen privaten Universitäten Iowas, die ebenfalls bei Blue Cross/Blue Shield in Iowa versichert waren. Die Ergebnisse der MAV-Gruppe:

·        92% weniger Krankenhaustage für Herz-Kreislauferkrankungen gegenüber der Norm.

·     bei den über 45-Jährigen 91% weniger Krankenhaustage bei allen Krankheitsbildern als die Normbevölkerung und 88% weniger als die Kontrollgruppe der Universitätsangestellten.

·        pro Person 59% geringere Aufwendungen als die Norm und 57% geringer als die Kontrollgruppe.

·       Die Krankenhauseinweisungsrate lag 11,4 x niedriger als die der Kontrollgruppe bei Herzkreislauferkrankungen, 3,3 x niedriger bei Krebserkrankungen und 6,7 x niedriger für geistige Krankheiten und Drogenmissbrauch.

American Journal of Managed Care, 1997, Vol. 3, S.135-144

 

Studie IV: Krankenkassenkosten bei TM-Anfängern

Bei den vorigen Untersuchungen wurden Personen untersucht, die die TM und die TM-Sidhis schon lange intensiv ausübten. Eine weitere Studie dieser Serie ging daher der Frage nach, wieviel Einsparungen bei TM-Anfängern realistisch seien. Dazu untersuchte Robert E. Herron die Krankenversicherungsdaten von 599 Personen in Quebec, Kanada - und verglich für jede Person einzeln ihre Kosten in den 3 Jahren vor Beginn der TM-Praxis mit den drei Jahren nach Erlernen der TM. Auf diese Weise diente jeder Meditierende als seine eigene Kontrollperson. Herron kontrollierte die Daten hinsichtlich Inflationsrate, Alter und Geschlecht und jahresspezifischer Variation.

Ergebnis: In den Vor-TM-Jahren glichen die Aufwendungen der Versuchsgruppe der Norm gleichen Alters und Geschlechts im Krankenversicherungsplan von Quebec. Nach Erlernen der TM verringerten sich die Aufwendungen der TM-Personen demgegenüber während der 3 anschließenden Jahre jährlich um 12,4%. Zog man aus den Daten die Personengruppe mit den ursprünglich höchsten Krankenversicherungskosten heraus, unabhängig vom Alter, so reduzierten sich deren Aufwendungen sogar um durchschnittlich 18% jährlich. Bei den Über-50-Jährigen waren es 19% jährlich.

Fazit: Auch bereits schwerer Kranke bessern ihren Gesundheitszustand deutlich.

- Dissertation Abstracts International.53/12-A-June, 1993, Order Number 93-10427

- American Journal of Health Promotion, 2000, 14 (5), S. 284-291

 
Studie V: Krankenkassenkosten bei meditierenden Senioren
In einer späteren Untersuchung analysierten Herron und Cananaugh je 163 TM-Meditierende und 163 Kontrollpersonen über 65 Jahre (n= 326). Er verglich die Krankenversicherungskosten der selben Personen während der 9-Jahresperiode vor dem Erlernen der TM mit dem 5-Jahreszeitraum nach Beginn der Ausübung der TM. Die Krankenversicherungskosten beider Gruppe stiegen in den 9 Jahren vor dem Einsatz der TM parallel zueinander kontinuierlich an und bewegten sich bei der Kontrollgruppe auch in den nächsten 5 Jahren im gleichen Maß immer weiter nach oben. Im Gegensatz dazu reduzierten sich die Kosten der TM-Gruppe nach Einführung der TM dramatisch, wobei die Kostenersparnis mit jedem Jahr weiter zunahm. Durch diese Schere der Kostenentwicklung (Kontrollpersonen sukzessiver Anstieg/TM-Gruppe zunehmende Reduktion) lagen die Ausgaben für die TM-Meditierenden im letzten der 5 Jahre bereits knapp 50% unter denen der Kontrollgruppe.

Herron, Cavanaugh: Can the TM-Progr. reduce Medical Experditure of Older People? Jrn. of Social Behaviour and Personality, 2002

Diese Studie untermauert von einem anderen Gesichtspunkt aus die Ergebnisse, dass Meditierende durch die TM-Praxis biologisch jünger werden. Personen, die die TM mehr als 5 Jahre regelmäßig ausübten, waren biologisch 12 Jahre jünger als es ihrem chronologischen Alter entsprach. Gemessen wurde dies mit einem ‚Standardtest zur Einschätzung des biologischen Alters‘, bei dem Blutdruck, Nahsichtigkeit des Auges und Hörschwellen-Unterscheidungsfähigkeit gemessen werden.

 

Positives am Rande
Aufgrund dieser Ergebnisse haben sich weltweit bisher 8? verschiedene Krankenversicherungen entschlossen, TM-meditierenden Mitgliedern einen Beitragsrabatt zu gewähren.
 
Erfahrungen in Europa
Die niederländische private Krankenversicherung Geové bietet aufgrund der vorliegenden  Untersuchungen seit 1991 einen besonderen Tarif für TM-Meditierende mit einem Rabatt von 15% auf ihren monatlichen Versicherungsbeitrag ein. Dre Geschäftsführer der Geové, Herr Kegel, wollte nach einer Weile wissen, ob sich diese Beitragsreduktion für ihre Krankenversicherung rechnet und ließ daher die Daten dieser Untergruppe (n=1.200) über die drei vorliegenden Jahre analysieren und mit einer Referenzgruppe derselben sozialen, gesellschaftlichen und demografischen Merkmale vergleichen.
Ambulante Behandlung: 21 verschiedene Kategorien ärztlicher Leistungen ergaben, dass die TM-Meditierenden genauso oft den Hausarzt aufgesucht hatten, wie die Vergleichspersonen und sogar mehr Kosten in den Bereichen Physiotherapie (Krankengymnastik), alternative Heilweisen und Maharishi Ayurveda verursacht hatten, jedoch in allen anderen Kategorien weniger Kosten als die Vergleichsgruppe verursachten. Bei allen 21 Kategorien zusammen kosteten die TM-Meditierenden pro Jahr 480 HFL (Gulden), im Gegensatz zu 520 HFL der Vergleichspopulation, und dies obwohl die Leistungen der Geové auch Amrit Kalash und Panchakarma umfassten.
a) Stationärer Bereich: Bei den Krankenhauskosten lagen die TM-Meditierenden in allen 5 gewählten Kategorien deutlich unterhalb der Norm. Bei den Gesamtaufwendungen nahmen sie im Mittel 11,50 Gulden, die nicht-meditierenden Vergleichspersonen hingegen 22 HFL pro Jahr in Anspruch.
Daher ist der Geschäftsführer der Geové weiter in höchstem Maße an meditierenden Versicherungsnehmern interessiert, da sie seiner Krankenversicherung trotz der Beitragsreduktion noch Kosten ersparen. Dazu kommt, dass alle Niederländer sich bis zum 60. Lebensjahr privat versichern und danach in die gesetzliche Kasse überwechseln und da er aufgrund der vorliegenden Forschungsergebnisse davon überzeugt ist, dass seine TM-Kunden länger jung und gesund bleiben, ist er sicher, dass seiner Krankenversicherung auch dadurch spätere Kosten erspart bleiben  werden.

Maharishi Ayurveda und modernes Gesundheitswesen, Deutsche MERU-Gesellschaft, 1994

Lebensspanne

Verlängerung der Lebensspanne

durch Transzendentale Meditation

73 Bewohner acht verschiedener Senioreneinrichtungen mit einem Durchschnittsalter von 81 Jahren führten drei Jahre lang verschiedene Programme durch. Nach 36 Monaten waren nur in der TM-Gruppe noch alle Personen am Leben. Auch bei Tests zu geistiger Flexibilität und zu geistiger und körperliche! Gesundheit schnitt die TM-Gruppe signifikant besser ab.

Verlängerung der Lebensspanne bei Senioren

DURCH TRANSZENDENTALE MEDITATION  

Medizinische Grundlagen 

Es ist in unserer Gesellschaft die allgemeine Auffassung und medizinische Erfahrung, dass Menschen mit zunehmendem Lebensalter kränker werden und geistig abbauen, was für den Einzelnen und seine Familie belastend ist und auch volkswirtschaftlich gesehen immense Kosten verursacht (z.B. Notwendigkeit der Pflegeversicherung etc.). Daher suchen Mediziner intensiv nach Methoden, diesen Abbau in den Griff zu bekommen, letztlich gründet auch die Anti-Aging-Medizin auf der Angst vor diesem Prozess.
 

Durchführung der Untersuchung

Gut kontrollierte prospektive Einfach-Blindstudie mit 73 vergleichbaren Bewohnern 8 verschiedener Altersheime (60 weibl., 13 männl.), die nach Zufallsverteilung einer der folgenden 4 Gruppen zugeordnet wurden:

1. TM (n = 20),

2. Geistiges Training (n = 21),

    · a) Wortfindung (6 Minuten): Worte mit dem letzten Buchstaben des vorigen finden oder Worte in

           verschiedenen Kategorien finden (Tiere, Orte, Nahrungsmittel etc.),

    · b) kreative geistige Anforderungen (6 Minuten): geistige Inhalte von neuen, ungewöhnlichen Blick-

           winkeln aus betrachten, z.B. neue Gebrauchsmöglichkeiten gewöhnlicher Gegenstände finden

           sowie Diskussionen, bei denen man Meinungen vertreten muss, die man nicht teilt, gefolgt von

    · c) Wortfindung (s.o., 6 Minuten),

    · d) abschließend 2 Minuten Ruhe = 20 Minuten Übungsdauer.

3. Geistige Entspannung (n = 21). Mit geschlossenen Augen entspannen, dann einen selbst gewählten Vers, Melodie, o. kurzes Gedicht (das gleiche bei jeder Sitzung) gedanklich wiederholen. 

4. Kontrollgruppe (n = 8).

Dauer der Studie: 36 Monate. Gemessen wurde: A. die geistige Verfassung, B. Gesundheit incl. Überlebensrate und C. die Persönlichkeit.
 

Ergebnisse

A. Geistige Verfassung, gemessen mit standardisierten Aufmerksamkeitstests: DST (‚Demenz Screening Test’, zur Einschätzung des geistigen Abbaus im Alter), ergab keinen Unterschied zwischen den Gruppen. Bei weiteren Tests, die assoziiertes Lernen (p < .05), Wortflüssigkeit, flexibles Behalten (p < .001), unge-wöhnliche Nutzung finden, testeten, schnitten die Personen der TM-Gruppe signifikant besser ab, als die Gruppe mit geistiger Entspannung und geistigem Training im Vergleich zur Kontrollgruppe ohne Übungen.

B. Gesundheit, a) Messung des systolischen Blutdrucks (der höhere Druck der Anspannungsphase des Herzmuskels) (p < .01), sowie b) standardisierter Fragebogen zur Einschätzung des Pflegepersonals in Bezug auf die Änderung der geistigen Gesundheit (p <.01), und c) die Überlebensrate innerhalb der drei Jahre (p <.00025). Alle drei Kriterien ergaben für die TM-Gruppe statistisch signifikant die besten Werte, gefolgt von der geistigen Trainingsgruppe, die beiden anderen Gruppen bauten in dem untersuchten Zeitraum altersgemäß eher weiter ab.

 

C. Persönlichkeit, standardisierte Tests zu Ängsten, Depressionen, Regelmäßigkeit der Übungen, Selbsteinschätzung des Unterschieds ihrer Verfassung vor und nach der jeweiligen Trainingsmaßnahme. Hier zeigten die Gruppen wenig signifikante Unterschiede, die Personen der TM-Gruppe fühlten sich signifikant weniger alt (p < .05), weniger ungeduldig (p < .10) und besser fähig mit Unbequemlichkeiten umzugehen (p <.01) als die anderen Trainingsgruppen. Außerdem schätzten die TM-Meditierenden ihre Methode in allen erfragten Aspekten signifikant positiver ein, als alle anderen Gruppen die ihre.

 

Zusammenfassung: die TM besserte die geistige und gesundheitliche Verfassung sowie einige Variablen der Persönlichkeit durchschnittlich signifikant mehr als die anderen Trainingsmaßnahmen, außerdem wurde sie von den Teilnehmern als die wirksamste und angenehmste Methode von allen eingeschätzt (p < .00001). Durchschnittlich an zweiter Stelle rangierte das geistige Trainingsprogramm, wohingegen reine Entspannung bei keinem der untersuchten Faktoren irgendeine Verbesserung erzeugte, obwohl die Untersucher dies aufgrund des Placebo-Effektes erwartet hatten! 

Besondere Bedeutung

Die Lebensqualität und Lebensspanne lassen sich durch TM auch im hohen Alter deutlich ausbauen: Alle TM-Personen waren nach drei Jahren noch am Leben, von den 478 Heimbewohnern, die nicht an der Studie teilgenommen hatten, lebten jedoch nur noch 62% (p < .00001). Der Zustand ruhevoller Wachheit, der das Transzendieren mit einschließt, war dabei reiner Entspannung sowie den für alte Menschen üblichen - und auch in dieser Studie statistisch durchaus wirksamen - Aufmerksamkeits- und Gedächtnistests deutlich überlegen. Fazit: für TM ist man nie zu alt!!

Wissenswerte Hintergrundinformation

In Deutschland nimmt die Anzahl älterer Personen dramatisch zu - mit all den damit verbundenen finanziellen und personellen Problemen. Neben der individuellen Verbesserung der Gesundheit und der Möglichkeit die Lebensspanne zu verlängern, könnte dies auch gesamtgesellschaftlich enorme Kosteneinsparungen bewirken.   weiter

Ergänzende Anekdote

Zur Auflockerung beim Vortrag oder als Einleitung zur Studie vielleicht das Beispiel eines Meditierenden mit vielen Einzelheiten lebendig beschreiben, den man persönlich kennt und der noch im hohen Alter extrem fit war oder ist ... Tatsächlich hat man diese Menschen untersucht, die erst in hohem Alter mit der TM begonnen haben ...

 

Referenz

Journal of Personality and Social Psychology, 1989, Vol. 57, Nr.6, S. 950-964, Zusammenfassung in Collected Papers, Vol. 5, S. 3053

 

Weitere Untersuchungen zum Thema

Eine große Anzahl verschiedener Studien der letzten 4 Jahrzehnte dokumentieren eindrucksvoll die verjüngende Wirkung der TM in den verschiedensten Lebensgebieten: Faktoren, die im Alter durchschnittlich schlechter werden, werden durch die Ausübung der TM generell wieder besser. Dazu gehören Blutdruck, Schlafmuster, Sinneswahrnehmung, Gedächtnis, geistige Flexibilität und verschiedene Hormonspiegel (z.B. darunter auch das DHEAS, Dihydroepiandosteronsulfat, ein Nebennierenrindenhormon, das heutige Anti-Aging-Ärzte synthetisch herstellen und verabreichen, um den Alterungsvorgang zu verlangsamen!), und, und ...

vergl.. Charts über Umkehr des Alterungsvorgangs, Collected Papers, Vol. 3, S.2178/2179.

Elderly individuals who practice the Transcendental Meditation program, in comparison to controls of the same age, show faster response of the brain to visual stimuli (shorter latency of P300 response). This type of response of the brain usually becomes slower with age, and this finding thus indicates one aspect of the reversal of the aging process which takes place through regular practice of the Transcendental Meditation program. Reference: Psychophysiology 26: S29 (Abstract), 1989.
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