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Einleitung

Inhaltsübersicht

Übersicht statistischer Grundbegriffe

Wichtige Links:

http://www.mum.edu/tm_research/research.html

Liste neuerer Originalartikel zur TM-Forschung 2001-2010

Liste aller Originalartikel (1970- 2009)

Broschüre mit allg. wissenschaftlichen Untersuchungsergebnissen der TM-Forschung

Broschüre mit medizinischen Untersuchungsergebnissen der TM-Forschung

Wissenschaftliche Studien

(Kurzfassung als Powerpoint-Schau) 

zur Transzendentalen Meditation und dem TM-Sidhi-Programm (siehe auch)

Wissenschaftliche Abbildungen nach Vorlagen und mit Genehmigung der Maharishi Veda GmbH (www.meditation.de)

(nur für medizinische und therapeutische Fachkreise)

Liebe Leser,  

Weltweit gibt es heute weit eine große Anzahl an wissenschaftlichen Untersuchungen im Bereich der Bewusstseinsforschung. Über 700 Studien davon untersuchten allein die Auswirkungen der TM, an ca. 250 unabhängigen Universitäten und Forschungsinstituten in 30 Ländern. Die beteiligten Forscher haben bahnbrechende Arbeit geleistet und den Bereich der Bewusstseinsforschung inzwischen auch bei Wissenschaftlern hoffähig gemacht. Die ersten Studien aus den sechziger und siebziger Jahren waren größtenteils Doktorarbeiten aus Medizin, Psychologie und Soziologie, die den gewachsenen wissenschaftlichen Ansprüchen der heutigen Zeit nur noch als Pilotstudien genügen können. In den letzten Jahren kamen jedoch zahlreiche Arbeiten hinzu, die den höchsten Anforderungen moderner Forschung genügen und daher in über 160 namhaften wissenschaftlichen Fachzeitschriften veröffentlicht wurden. Inzwischen gibt es über 364 gutachtergeprüfte Veröffentlichungen. Diese Übersicht wird Ihnen dabei helfen, selbst auf dem neuesten Stand der wissenschaftlichen Forschung zu sein, ohne die Studien im Original und dazu meist noch in englischer Sprache lesen zu müssen.  

Diese Präsentation der einzelnen Studien haben wir daraufhin ausgewählt, ob sie

für die meisten Menschen bedeutsam und von der Qualität her aussagekräftig sind

*  so weit als möglich neueren Datums sind (Es sind aber doch einige ältere Studien dabei, einfach weil sie sehr aussagekräftig und methodisch in Ordnung sind.)

*  so weit als möglich in wissenschaftlichen Fachzeitschriften veröffentlicht wurden.

Inhalt

A. Physiologische Änderungen

Übersicht: Wissenschaftlich gesicherte Anzeichen für einen vierten Hauptbewusstseinszustand

  1. Physiologische Anzeichen tiefer Ruhe
  2. Ruhe während TM und Schlaf
  3. Erhöhte Stressresistenz
  4. Atemstillstände
  5. Kürzere Reaktionszeit

 

Neueste Forschungsergebnisse

  1. Transzendentale Meditation bei Herz-Kreislauf-Problemen
  2. Transzendentale Meditation bei Bluthochdruck
  3. Meditation gegen Depressionen
  4. TM verringert PTBS-Symptome um 50%
  5. Sportliche Spitzenleistungen und EEG-Kohärenz
  6. Spitzenleistungen im Management und EEG-Kohärenz
  7. Unterschiede zwischen den Meditationstechniken
  8. Verbesserung der Lebensqualität von AIDS-Patienten
  9. Meditation gegen Depressionen
  10. Senkung hoher Arztkosten



 

Übersicht statistischer Grundbegriffe

zu den wissenschaftlichen Untersuchungen über Transzendentale Meditation

Empirisch

Ein im praktischen Leben durchgeführter, auf Erfahrung gründender Versuch.

 

Versuchspersonen (VP), Testpersonen oder Probanden

Diese Personen werden daraufhin untersucht, ob und in welchem Ausmaß sich durch die Einführung einer neuen Lebensgewohnheit (bei den vorliegenden Studien in der Regel die Ausübung der TM) bestimmte Lebensbereiche ändern.

 

Kontrollpersonen (KG)

Dies sind die ebenfalls getesteten Vergleichspersonen, die ihr Leben jedoch entweder unverändert weiterführen oder aber aus Vergleichsgründen einen anderen Ansatz verfolgen (z. B. andere Entspannung, veränderte Ernährung, geistiges Training, o. ä.) Veränderungen der Testgruppe sind nur dann bedeutsam, wenn sie sich eindeutig von denen der Kontrollgruppe(n) unterscheiden und dies auch statistisch beweisbar ist (s. u.). 

 

n

Anzahl der Personen in der jeweiligen Gruppe, die bis zum Ende der Studie dabeigeblieben sind und deren Daten in die Endauswertung mit eingegangen sind.

 

Variable (die Veränderliche)

Unabhängige Variable: Diejenige Veränderung, die die Forscher gezielt einsetzen (z. B. die TM) und deren Wirkung sie mit ihrer Studie untersuchen wollen.

Abhängige Variable: diejenige Änderung, die durch den Einsatz der TM hervorgerufen wird, z. B. Besserung von Bronchialasthma, Kriminalitätsrate etc.

 

Parameter (die Konstante)

Ist der Untersuchungsgegenstand, auf den die Variable TM verändernd wirkt,  z. B. hoher Blutdruck, Migräne etc.

 

Objektivität

Eine Studie soll ein zuverlässiges, sicheres, von subjektiven Einflüssen unabhängiges Ergebnis erbringen. Eine qualitativ hochwertige Studie versucht, verfälschende Faktoren so weit als möglich auszuschließen.

 

Studiendesign

Die genaue wissenschaftliche Planung einer Studie: ihr Aufbau, die Gewinnung und Auswahl der Versuchs- und Kontrollpersonen, Festlegung der Verfahren, mit denen Veränderungen gemessen werden sollen (Fragebogen oder medizinische Messungen), die statistischen Methoden, die zur Auswertung geplant sind usw.

 

Zufallsverteilung (Randomisierung)

Anspruchsvolles Studiendesign: Vor Beginn der Studie werden die untersuchten Personen nach Zufall einer der Untersuchungs- und Kontrollgruppen zugeordnet (random = zufällig). So verringert man verfälscht positive Ergebnisse, da z. B. nicht die Personen mit einer ohnehin positiveren Lebenshaltung sich der TM-Gruppe zuordnen können, die Studienergebnisse sind durch Randomisierung aussagekräftiger.

 

Vergleichbarkeit

Die Forscher definieren die Vergleichbarkeit der untersuchten Personen genau, um Verfälschungstendenzen durch die Personenauswahl möglichst gering zu halten (z. B. gleiches Alter, gleiche Gesellschaftsschicht, gleiches Einkommen etc). Je vergleichbarer die Getesteten, desto aussagefähiger die Studie.

 

Kontrollierte Studie

Besonders anspruchsvolles Studiendesign (Zufallsverteilung und Vergleichbarkeit der getesteten Personen).

 

Prospektive Studie

Bei diesem Studiendesign werden zuerst die Hypothesen formuliert und danach getestet. Die VPs erlernen die TM erst mit Beginn der Studie. Eine prospektive Studie sehen Wissenschaftler als optimal an, da nicht nur am Anfang und am Ende des Untersuchungszeitraums getestet werden kann, sondern auch zwischendurch, außerdem ist Zufallsverteilung (s. o.) möglich und die Auswahl von VPs und KPs paarweise.

Retrospektive Studie

Die Forscher untersuchen einen Zusammenhang erst im Nachhinein. D. h. die Personen haben bereits meditiert, werden erst später untersucht und einer im Nachhinein zusammengestellten KG gegenüber gestellt. Dies ist wissenschaftlich nicht ganz so aussagekräftig, was bei unseren Studien jedoch kein Problem ist, da die Signifikanzen (s. u.) meist extrem hoch und damit die Aussagen trotzdem sehr sicher sind.

Pilotstudie

Studie, die aufgrund kleiner Fallzahlen eine etwas eingeschränkte Aussagekraft hat. Um die geringe Zahl von Daten zu kompensieren, sind die angewandten statistischen Tests jedoch strenger, so dass ein dadurch ermitteltes signifikantes Ergebnis trotzdem ernst zu nehmen ist. Durch wiederholte Testung (Retestung) der untersuchten VPs und KPs kann die Aussage jedoch noch zusätzlich erhärtet werden. (Trifft zu für die Studie über Schlafstörungen, Bronchialasthma dieser Mappe.)  

Doppelblindstudie

Die nach modernen Ansprüchen aussagefähigste Form einer wissenschaftlichen Untersuchung (leider fast immer nur bei Medikamententestung möglich): Weder der getestete Patient, noch der Untersuchende wissen, welchen Wirkstoff der Patient einnimmt. Damit minimiert man Erwartungshaltungen (und damit den Placebo-Effekt) beim Patienten sowie Verfälschungstendenzen (bias) beim Untersuchenden. In der folgenden Zusammenstellung gibt es eine Doppelblindstudie: "Verbesserte kognitive Leistungen".

 

Einfachblindstudie

Dies ist die optimale Möglichkeit der Testung bei TM-Studien: Der Untersuchte weiß natürlich, nach welcher Methode er sein Bewusstsein entfaltet. Die Forscher, die die Daten auswerten, wissen dies jedoch nicht (Einfachblind). Erst bei der statistischen Auswertung werden die Daten der einzelnen Versuchspersonen den verschiedenen miteinander zu vergleichenden Gruppen zugeordnet.

 

Validität (Zuverlässigkeit)

ist ein Maß, mit dem der Statistiker bestimmt, wie sicher die Studie auch tatsächlich das misst, was sie messen soll.

 

Zufallswahrscheinlichkeit (p = probability) oder Irrtumswahrscheinlichkeit

ist ein Wert, der aussagt, mit welcher Wahrscheinlichkeit das Ergebnis der Studie rein zufällig hervorgerufen sein könnte. Je kleiner die Zufallswahrscheinlichkeit, desto besser. (p = 0,001 bedeutet: Die Wahrscheinlichkeit eines statistischen Fehlers beträgt 1:999. p < 0,05: Das Ergebnis ist mit 95%iger Sicherheit nicht durch Zufall erklärbar, bzw. die Irrtumswahrscheinlichkeit ist kleiner als 5%.).  

Signifikanz (Bedeutsamkeit)

Auswahl des Ergebnisses nach Sicherheit der Aussage. Alle Ergebnisse mit einer Irrtumswahrscheinlichkeit unter 5% definieren Statistiker als signifikant, Ergebnisse mit einer winzigen Irrtumswahrscheinlichkeit, z. B. p = 0,005 gelten als hoch signifikant. Zeigt ein Ergebnis einen deutlichen Trend, liegt aber über der 5%-Irrtumswahrscheinlichkeitsgrenze, müssen die Forscher das Ergebnis als nicht signifikant ablehnen und als Zufall, auf jeden Fall aber als nicht sicher genug interpretieren. Es lohnt sich, einmal die TM-Studien auf ihre p-Werte hin anzuschauen; die meisten sind in einem bei den meisten wissenschaftlichen Studien ungewöhnlichen Ausmaß hoch signifikant!!

 

Korrelationskoeffizient

Das Maß für die errechnete Beziehung der unabhängigen Variablen mit der abhängigen Variable, z. B. die Beziehung zwischen der Größe des TM-Sidhi-Gruppenprogramms und/oder daraus resultierenden Veränderung, der Verringerung von Kriegstoten, Autounfällen etc.

 

Meta-Analyse

Die Meta-Analyse ist ein recht neues, zunehmend populäres, statistisches Instrument. Mit dieser Berechnungsmethode können Wissenschaftler die Ergebnisse ähnlicher Studien miteinander kombinieren und einander entsprechende Variablen (Untersuchungsthemen) vergleichen, um übereinstimmende Trends herauszukristallisieren. Die Maßeinheit bei Meta-Analysen sind nicht die absoluten Zahlen bzw. prozentualen Veränderungen, sondern Standardabweichungen.

Durch die große Menge an Daten erhalten Meta-Analysen besonders aussagefähige und zuverlässige Ergebnisse. Überdies weisen Einzelstudien häufig Mängel auf, die durch Meta-Analysen ausgeglichen werden können.

 

Percentil = Rang

Bei der Standardisierung eines Tests werden die getesteten Personen nach ihren Merkmalen der Reihe nach sortiert und dann 100 gleich großen Abschnitten zugeordnet. Wird der Test später eingesetzt, wird jede Testperson demjenigen vorher ermittelten Percentil oder Rang zugeordnet, in dem seine Leistung liegt. Ein Percentil macht demnach eine Aussage darüber möglich, auf welchem Platz der Vergleichsgruppe der Getestete liegt.

 

Zeitreihenanalyse

Sehr aufwendige, aber statistisch genaueste und strengste Prüfmethode, um den Einfluss einer Variablen (z. B. TM-Kohärenz-Gruppe) auf verschiedene Parameter (Mord, Vergewaltigung und Raub etwa im Verlauf) zu untersuchen, während gleichzeitig der Einfluss vieler anderer Faktoren, die die Wirkung theoretisch auch hervorgerufen haben könnten (Änderung von Polizeipräsenz, Temperatur, jahreszeitliches Verteilungsmuster etc.) sorgfältig mit kontrolliert werden. In jeweils getrennten Rechenserien wird deren möglicher Einfluss ermittelt,  rechnerisch mit den statistischen Daten vorangegangener Jahre verglichen und ihr Einfluss dann aus dem Datensatz herausgerechnet. So erhält man ein minuziös genaues und damit höchst aussagefähiges Ergebnis über den tatsächlichen Einfluss der TM-Gruppe, unter Ausschluss der Verzerrungen durch andere möglicherweise mit beeinflussende Faktoren.

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